Ankündigung von Veranstaltungen im Schloss

Konzert der Musikerfamilie von Wrochem

am Sonntag, den 19.9.2021 um 15:30 im Schloss, Musiksaal im 1. Stock

Programm:

Karl Ditters von Dittersdorf: „Betrug durch Aberglauben“, Konzert für Violine, Viola, Klavier

Ulrich von Wrochem: „Improvisation 2021“ für Viola solo

Joseph Haydn: „Streichquartett“ op. 76 Nr 2 in d moll

Ludwig van Beethoven: Sonate op.12 in E Dur

W. A. Mozart: Klavierquartett in g moll

Im Anschluss: Mitmachkonzert im Innenhof. Bringen Sie Ihr Instrument mit und lassen Sie es im Mediterranen Rennaissance Innenhof mit phantastischer Akustik ertönen!

Mitwirkende: Ulrich von Wrochem, Viola (ehemaliger Solobratscher der Mailänder Scala), Frederik von Wrochem Violine (1. Preisträger von „Jugend Musiziert 2021“), Carl von Wrochem Violine, Danilo von Wrochem-Prelevic Viola, Henrik von Wrochem, Klavier (1. Bundespreisträger von „Jugend Musiziert 2021“)

Im Anschluss an das Konzert findet im Innenhof des Schlosses die Aufführung des „Konzertes für Viola und Streicher“ von Georg Philipp Telemann statt. Dabei können sich alle Streicher beteiligen, die sich in der Lage sehen die Noten (werden auf Anfrage zugeschickt) zu üben. Eine Generalprobe findet am gleichen Tag um 14:30 statt.

Eintritt: 12,–Euro, Jugendkarte: 8,– Euro

Kontakt: email. ulrichwrochem@gmail.com Tel: 0174 5715412 oder 034637-139935

Buchlesung von Wolfgang Rüb Vorschau

am Sonntag, den 26.9.2021 um 18:00 im Schloss

Wolfgang Rüb liest Satirische Erzählungen sowie Miniaturen aus den Romanen

Eröffnung der Gemäldeausstellung „Johanniterburgen“ und „Burgen Sachsen Anhalt“ 7.9.2019

Am Samstag, den 7.9.2019 um 15:00 findet die Eröffnung der Gemäldeausstellung „Johanniterburgen“ und „Burgen Sachsen Anhalt“ statt. Der Künstler, Reinhard Bergmann wird anwesend sein und seine Werke vorstellen. Nach der Eröffnung durch Herrn Dr. Pacher-Theinburg wird der Kunsthistoriker Dr. Michael Losse seine neuesten Forschungen aus der Ägäis präsentieren.

Tag des offenen Denkmals Sonntag, 12.09.2021

Hervorgehoben

Führungen durch den Schlossherrn:  11:00, 14:00, 16:30

Es gibt allerhand Neues zu betrachten!

Im 1. Stock wurden zwei Holzdecken im York Zimmer und im großen Saal restauriert und farblich neu gefasst.

Die Stempelstuckdecke im Rosettenzimmer erstrahlt in altem Rennaissance Glanz. Bringen Sie, wenn Sie haben, ein Fernglas mit um die verschiedenen Jagd- und Tierszenen zwischen den Rosetten noch besser unterscheiden zu können.

Eine barocke Holzdecke im Bose Zimmer wurde ebenfalls sanft restauriert und lässt wunderschöne Rankenmuster erkennen.

Gänzlich restauriert ist nun auch der Schauerker an der Westfassade. Er wurde stabilisiert, der Sandstein gereinigt und ausgebessert. Einzelne Elemente wurden farblich gefasst um den Eindruck ehemaliger Rennaissance Farbenpracht wiederzugeben.

Zur Abrundung ist nun auch die Sanierung des Schlossteichs gelungen.

Die Führungen beinhalten den Besuch der Kirche und der kürzlich freigelegten von Boseschen Gruftkapelle

Zwischen den Führungen werden Kaffee, Tee, kalte Getränke und Kuchen angeboten.

Kommen Sie und lassen Sie sich verzaubern!

Konzert zu Ehren Herberts von Bose

Kurzmitteilung

Das Konzert am 16. März war ein großer Erfolg. Trotz widriger Witterungsverhältnisse  fanden sich mehr als 70 Besucher im großen Festsaal im ersten Stock des Schlosses ein. Nach der sehr persönlichen Ansprache des Staatsministers Robra, der wie sich herausstellte ebenfalls Bratsche spielt, und der Rede des Stiftungsmitglieds Harald von Bose, der die Umstände des Lebens und des Todes des Herbert von Bose beleuchtete, setzte  Ulrich von Wrochem den Bogen an seine fast 300 Jahre alte Bratsche und  es erklang zunächst die Suite Nr 1 in g Moll von Max Reger, sehr ernst und berührend vorgetragen.
Anschließend folgte eine Eigenkomposition des Bratschisten in welchem er das Thema Freiheit, gemeinsam mit seiner Frau (Klavier) und seinem Sohn (Rassel), äußerst temperamentvoll aufgriff.  So wild und schön kann Musik klingen, wenn die Buchstaben B O S E in Töne verwandelt werden.
Nach diesem Furioso erklang die Elegie des  Leipziger Musikprofessors Fritz von Bose, auch bekannt als „Leipziger Brahms“. In dem Klavierstück schaffte es die Künstlerin wunderbar die  „Mendelssohnsche Leichtigkeit“ herauszuspielen.
Nach der Pause, in der man am offenen Kamin bei Wein und Flammkuchen ins Gespräch mit Künstler  und Ehrengästen kommen konnte, folgte als kleiner Höhepunkt des Abends ein technisch äußerst anspruchsvolles Stück des bekannten Komponisten  Hans-Jürgen von Bose, welcher als Ehrengast fleißig anerkennenden Applaus spendete. Von Wrochem war es gelungen die musikalische Spannung des Stückes auf das Publikum zu übertragen.
Zuletzt erklang traumhaft schön und versöhnlich die G Dur Suite von Bach, in der erkenntlich wurde  wie gut sie in ihrer Art die zeitgenössische Musik ergänzte.
Alles in Allem ein würdiger Abend zum Gedenken an diesen frühen Widerstandskämpfer aus der Familie von Bose, deren Stammsitz  immerhin  für 615 Jahre der Unterhof  in Frankleben  war.

 

Ein Balkon für alle Romeos

Pläne Schloss Frankleben soll noch mehr Besucher anlocken

Von DIANA DÜNSCHEL

Im Schloss Frankleben soll 2014 ein weiterer großer Saal für Festveranstaltungen hergerichtet werden. Der Schlossverwalter Franz Pacher von Theinburg plant hier den nächsten sächsischen Adelsball. Der derzeitige Zustand des Schlossparks ist ihm jedoch ein Dorn im Auge. FRANKLEBEN/MZ.  Der Verband „Der sächsische Adel“ lädt einmal jährlich zum großen Ball. Bei Familie Wentzel in Teutschenthal fand er zum Beispiel schon statt. Warum nicht auch einmal in Frankleben, findet Schlossverwalter Franz Pacher von Theinburg und möchte gern 2014 zu diesem gesellschaftlichen Ereignis ins Geiseltal einladen. Ob das was wird, steht zwar noch nicht fest, dafür aber ein anderer kultureller Höhepunkt. „Es wird nächstes Jahr das zweite Schlossfest geben“, verspricht der Hausherr. Denn erstens sei die Premiere ein Riesenerfolg und Besuchermagnet gewesen. Und zweitens ist der Organisator des Mittelalterspektakels, der Verein Poni/Cavalleria, inzwischen Mieter auf dem Schlossgelände geworden und genauso wie der Verwalter aus der Steiermark an einer Fortsetzung sehr interessiert.

Schloss Frankleben

Weitere Konzerte soll es auch im Schloss geben, hat sich Franz Pacher von Theinburg vorgenommen. Ein Berliner Theater möchte ihm zufolge im Innenhof mit seiner tollen Akustik gastieren. Und weil die Nachfrage nach Räumen für private Familienfeiern da ist, will er einen weiteren großen Saal für bis zu 150 Leute herrichten.

Nachdem im Schloss 2012 eine Außenstelle des Braunsbedraer Standesamtes öffnete, sei das Interesse von Brautpaaren, sich in historischem Ambiente das Ja-Wort zu geben, ungebrochen, freut er sich. Das gelte auch für anschließende Feiern im bereits fertigen Saal, der jetzt seinen schönen großen Romeo-und-Julia-Balkon mit Blick auf den Schlossteich wiederbekam.

Park

Es gibt aber auch Dinge, die dem Schlossverwalter ganz und gar nicht gefallen. So kritisiert er, dass das Schloss Frankleben mit seiner wertvollen Bausubstanz in den derzeitigen Werbematerialien für die Geiseltalsee-Region keine Rolle spiele. Auch der derzeitige Zustand des Schlossparks ist ihm ein Dorn im Auge. „Beide gehören doch zusammen. Aber wie der Park ausschaut, ist eine Katastrophe“, kritisiert Franz Pacher von Theinburg. Er möchte deshalb das Gelände erwerben, habe aber mit der Stadt Braunsbedra als aktuellem Besitzer noch keine Einigung erzielen können, berichtet er.